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Gero von Boehm begegnet… Heike Makatsch

17.10.2005, 22.25, 3sat

Sie ist eine der interessantesten deutschen Filmschauspielerinnen : Heike Makatsch. Konsequent hat sie in den letzten Jahren gegen ihr „Girlie“-Image angearbeitet – ein Begriff , mit dem sie übrigens nie etwas anfangen konnte. Gero von Boehm begegnet ihr an ihren Berliner Lieblingsorten. Noch nie hat Heike Makatsch ein so ausführliches und offenes Interview gegeben. Sie spricht von ihrer Kindheit in Düsseldorf, der Erziehung an einer Montessori-Schule und über ihr Verhältnis zu den Männern, über Liebe und Trennungen. Aber sie verrät auch, wie sie sich auf Rollen vorbereitet welche Pläne sie für die Zukunft hat – als Darstellerin und Autorin. Im intensiven, oft fast intimen Dialog mit Gero von Boehm entsteht das Portrait einer jungen Frau, die genau weiss, was sie will und die dabei ist, eine feste Größe im deutschen Kultur- und Unterhaltungsgeschäft zu werden. Der souveräne Wechsel von der VIVA-Moderation ins Filmfach vollzog sich vor fast zehn Jahren mit ihrer Rolle in „Männerpension“, wo sie an der Seite von Til Schweiger die lispelnde Sängerin Maren Krummsieg spielte. Bald danach konnte sie sich ihre Rollen aussuchen – inzwischen reicht die Liste von der Kurt-Tuchoslky-Verfilmung „Schloss Gripsholm“ bis zu Dieter Wedels Fernseh-Mehrteiler „Die Affäre Semmeling“. Jetzt spielt sie Apollonia Margarethe Steiff, die Erfinderin der gleichnamigen Plüschtiere. Und im Oktober erscheint ihr erster Roman „Keine Lieder über Liebe“, der durchaus autobiographische Züge trägt.