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Terra X: Welten-Saga - mit Christopher Clark

Eine Produktion der interscience film
im Auftrag des ZDF
in Zusammenarbeit mit der UNESCO

3. Mai 2020, 19.30 Uhr, ZDF (Afrika)
10. Mai 2020, 19.30 Uhr, ZDF (Indien)
17. Mai 2020, 19.30 Uhr, ZDF (Orient)
24. Mai 2020, 19.30 Uhr, ZDF (Lateinamerika)
31. Mai 2020, 19.30 Uhr, ZDF (Europa)
7. Juni 2020, 19.30 Uhr, ZDF (Südostasien)

Eine Reihe von Gero von Boehm

Sieben Weltwunder kannte die Antike, mehr als neunhundert wunderbare Schätze zählt heute die UNESCO. Deutschlands erfolgreichste Dokumentarfilm-Reihe, TERRA X, nimmt die Zuschauer mit zu den spannendsten Plätzen des Erbes der Menschheit.

Der Moderator, Sir Christopher Clark, entdeckt magische Orte und Kulturen, die zum Welterbe der Menschheit gehören. So entsteht ein „Best of“ der von Menschenhand geschaffenen Meisterwerke, erhaltener Kulturen und überwältigender Monumente der Natur. Dort spürt man überall die gewaltigen Energien der Natur- und Menschheitsgeschichte.
Die Reise führt rund um die Welt. Indem wir auf allen Kontinenten in die faszinierende Welt der Berge, Wüsten, Flüsse und Wälder, Höhlen, Tempel, Gärten, Kathedralen und für das breite Publikum weitgehend unbekannte Kulturen eintauchen hören wir ihre Geschichten. Denn jeder dieser Orte, jede Kultur erzählt auch die Mythen und Legenden, auf denen sie aufbauen. Und es wird deutlich, welche Arbeit von unschätzbarem Wert die UNESCO leistet. Vor allem auch dieses Bewusstsein soll dem Zuschauer vermittelt werden.
Die Orte, die wir mit Christopher Clark besuchen, sind wie Tore zu einer anderen Welt. Sie erinnern uns durch ihren Zauber – und oft auch mit farbenprächtigen Zeremonien – daran, dass das Leben geheimnisvoller und wunderbarer ist als wir ahnen. Mit aufwändigen 3D-Animationen, vielfach auf der Grundlage wissenschaftlicher Laser-Scans der UNESCO, werden die Welterbe-Stätten und mit ihnen versunkene Kulturen noch einmal zum Leben erweckt – und wir erleben, wie die großen Naturwunder des Planeten entstanden sind.
„Welten-Saga“ entsteht in Zusammenarbeit mit der UNESCO und ist eine Hymne auf die Schönheit der Erde und das Wunder der unterschiedlichen Kulturen. Und der Moderator trifft die Menschen, die heute mit diesen Wundern leben und noch immer tief mit ihnen verbunden sind – Nachfahren uralter Zivilisationen und doch längst angekommen in der dahinrasenden Moderne. In dieser Zeit, in der Reichtum und Vielfalt des Lebens so gefährdet sind wie noch nie, müssen wir uns auf die schöpferischen Kräfte unseres Planeten besinnen. Es geht jetzt darum, mit aller Macht seine Schätze zu bewahren – und sie vor Zerstörung durch Umwelteinflüsse, aber auch durch Terror, zu schützen. Viele sind in akuter Gefahr. Terra X hält in 4K-Qualität ein für alle Mal fest, was vielleicht bald nicht mehr da ist. Christopher Clark erklärt die Kulturen auch anhand interessanter und geheimnisvoller Objekte aus dem Welterbe.
Die Reihe zeigt an jedem Ort, den sie vorstellt, auch die spannenden Strategien, mit denen das Welterbe erhalten werden soll. Und wir sehen eindrucksvoll: Es ist möglich, das Erbe des Planeten für kommende Generationen zu bewahren. In diesem Sinne könnte die Reihe mit ihren Staffeln im Laufe der Jahre zu einer einzigartigen Enzyklopädie der Schätze unserer Welt werden. Und damit zu einer neu erzählten Geschichte des Planeten und der Menschheit, die ihn besiedelt. Es gibt keine Phase und kein Highlight der Welt- und Naturgeschichte, die nicht im UNESCO-Welterbe erfasst wäre. Und da wir uns auf dem gesamten Planeten, auf allen Kontinenten bewegen, werden erstaunliche Parallelitäten und Gegensätze sichtbar, gemeinsame Muster und wesentliche Unterschiede.

Folge 1: Die Schätze Afrikas
In der ersten Folge der "Welten-Saga" bereist Moderator Christopher Clark den afrikanischen Kontinent, der als die Wiege der Menschheit gilt. Sein Weg führt ihn von den Pyramiden und Tempeln Ägyptens bis zu den Kirchen und Festungen Äthiopiens, von der Insel Lamu vor Kenia bis in die atemberaubende Serengeti in Tansania.
Wer kennt sie nicht, die Pyramiden von Gizeh? Schon in der Antike zählten sie zu den Weltwundern, und bis ins Mittelalter gab es kein höheres Bauwerk als die Cheops-Pyramide. Unzählige Legenden und Mythen ranken sich um den Bau der gigantischen Grabmale – noch immer sind nicht alle Rätsel gelöst. Ägypten hat eine reiche und vielfältige Geschichte. Eine davon erzählt das Hilali-Epos, eine mündlich überlieferte Heldensaga aus dem 10. Jahrhundert, die noch heute mit musikalischer Begleitung vorgetragen wird. Die UNESCO hat sie zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt – in der Hoffnung, dass sich diese einzigartige Tradition erhält.
Für weltweites Aufsehen sorgte die UNESCO in den 1960er-Jahren, als es ihr in einer groß angelegten Rettungsaktion gelang, die Tempel von Abu Simbel und Philae zu verlegen, die sonst durch den Bau des Assuan-Staudamms geflutet worden wären. Die Tempel wurden abgetragen und auf sicherem Gebiet wieder aufgebaut. Sie sind Meisterwerke der Felsbaukunst. Berühmt ist das "Sonnenwunder" von Abu Simbel: Zwei Mal im Jahr fällt Sonnenlicht in das Heiligtum und beleuchtet drei der vier Götterstatuen.
Christopher Clark zeigt in Äthiopien zum Beispiel die in Fels gehauenen Kirchen von Lalibela. Da ist der Palastbezirk der alten Königsstadt Gondar, die nicht nur den Einfluss des gesamten Orients, sondern auch des europäischen Barock zu erkennen gibt. Und im Awash-Tal wurde das 3,2 Millionen Jahre alte Skelett eines weiblichen Urzeitmenschen gefunden: "Lucy", die Urmutter der Menschheit.
Auf seiner Reise in den Süden macht Clark in Lamu halt, der Hauptstadt der gleichnamigen Insel vor der Küste Kenias und Weltkulturerbe. Mit seinen farbenfrohen Häuserfronten und langen Promenaden steht Lamu für 2000 Jahre Geschichte, vom geschäftigen Goldhandel der Swahili bis zum massenhaften Verkauf von Sklaven in den Orient. Clarks Reise findet ihren Abschluss im Serengeti Nationalpark, einem UNESCO Weltnaturerbe. Hier beobachtet er eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele der Welt: die größte Wanderung von Landtieren.

Folge 2: Die Schätze Indiens
Auf seiner zweiten Reise stellt Moderator Christopher Clark Highlights des UNESCO-Weltkulturerbes zwischen Mumbai und dem Himalaya vor, vom Taj Mahal bis zu den Burgen Rajasthans.
Indien beheimatet eine Vielfalt von Völkern, Sprachen und Religionen. Anhand legendärer Bauten, Landschaften und Bräuche geht Clark der Frage nach, was die 1,4 Milliarden Menschen Indiens zusammenhält. In Varanasi, der berühmten Pilgerstadt am Ganges, beginnt diese "Welten-Saga" mit einem Einblick in die spirituelle Welt der Hindus: Seit rund 2500 Jahren kommen gläubige Hindus her, um im Fluss zu baden; Varanasi ist der Ort, an dem sie einmal sterben und verbrannt werden möchten. Von hier aus reist Christopher Clark weiter zur Insel Elephanta vor der Megacity Mumbai. In den Höhlen von Elephanta wird noch heute Shiva verehrt, sie sind ein spirituelles Zentrum des Hinduismus.
Rund 1000 Kilometer weiter nördlich trifft man auf eine ganz andere Märchenwelt: Rajasthan, das Land der sagenhaft reichen Maharadschas. Das Weltkulturerbe Fort Amber ist ihr perfektes Machtsymbol: monumentale Burg und prunkvoller Palast in einem. In der nahen Hauptstadt Jaipur besucht Christopher Clark den märchenhaften "Palast der Winde", das goldene Gefängnis für die zahlreichen Damen des Hofes.
Vor 1000 Jahren eroberten islamische Heerführer aus Afghanistan Indien und beherrschten es jahrhundertelang als Moguln. Ihnen verdankt die Nation einzigartige Kulturstätten: Das Grabmal des Großmoguls Humayun in Delhi symbolisiert die Harmonie des Paradieses, und das Taj Mahal in Agra ist gar eines der berühmtesten Bauwerke der Welt. Unweit des Taj Mahal erkundet Christopher Clark einen weiteren weltberühmten indischen Schatz: das Yoga. Ein Experte und Lehrer dieser uralten indischen Errungenschaft erklärt ihm, warum der Mensch ein Reisender ist.
Als sich die Engländer vor 300 Jahren in Indien festsetzten, brachten sie die europäische Kultur mit, später Handel, Industrie, Bahnhöfe und Züge. Der Victoria-Terminus, ein im viktorianisch-gotischen Stil erbauter riesiger Bahnhof in Mumbai, ist ein lebendiges Beispiel für diese Epoche. Clark fährt von hier aus in den Nordosten des Landes, an den Fuß des Himalaya. In der zwischen Kalka und Shimla verkehrenden Schmalspurbahn, die auf einer von den Engländern gebauten Bahnstrecke in die Berge führt, erlebt er spektakuläre Aussichten über Schluchten und Wasserfälle und auf das Vorgebirge des Himalaya.

Folge 3: Die Schätze des Orients
In der dritten Folge der "Welten-Saga" besucht UNESCO-Weltkulturerbestätten im Iran und in Jordanien. Die Alte Welt und der Orient sind die Wiege der Zivilisation und der Ursprung der Religionen.
Moderator Christopher Clark bereist Jordanien und begibt sich dann auf den alten Handelswegen über Persepolis bis nach Isfahan im Iran. Er erforscht die Schätze der Kulturen auf den Spuren der Perser, Griechen, Römer und Nabatäer bis hin zur großen Kolonisierung durch den Islam.
Der Orient ist reich an Schätzen, die die UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt hat, nur noch das alte Europa verfügt über eine solche Dichte an großartigen Bauwerken, Plätzen und Landschaften. In Jordanien trifft Christopher Clark in der Wüste nomadische Berber. Auch ihre einmalige, seit Jahrtausenden gepflegte Lebensweise wurde von der UNESCO zum Kulturerbe erklärt. Im Wadi Rum, unweit der Grenze zu Saudi-Arabien, lässt sich Clark eine der ältesten Stätten der Menschheit zeigen: Seit 12.000 Jahren entstanden dort im Fels unendlich viele Inschriften und Zeichnungen – und ein erstes Alphabet.
Einen Eindruck von der wirtschaftlichen Macht der Nabatäer gibt die alte Handelsstadt Petra, einst Zentrum der hellenistischen Welt und unvergesslich mit ihrer in den Fels geschlagenen Tempelstadt. Weiter reist Clark ins alte Persepolis, vor 2500 Jahren die Hauptstadt des ersten Weltreichs. Das Perserreich erstreckte sich von Ägypten im Westen bis zum heutigen Pakistan im Osten. Noch heute kann man nachempfinden, wie zum persischen Neujahrsfest die Delegationen der unterworfenen 28 Länder die Freitreppe zum Palast betraten, um Kyros dem Großen zu huldigen.
Auch Isfahan stammt aus dieser Zeit – und erlebte 2000 Jahre später eine Renaissance: Shah Abbas I. machte die Stadt im 17. Jahrhundert zu einer der ersten modernen Großstädte. Sie war ein Knotenpunkt für den asiatischen Handel und für Reisende ein Ort voller Luxus und Überfluss. Dass die Moscheen, Regierungsgebäude und der Basar zu den schönsten der Welt gehören, ist der Tatsache zu verdanken, dass Abbas Handwerker aus aller Welt engagierte, um die prächtigen Farben und Mosaike herzustellen. Von ganz anderem Charme als Isfahan ist die Wüstenstadt Yazd im iranischen Hochland. Ihre herrlichen, uralten Bauwerke und Stadtanlagen symbolisieren die zoroastrische Religion: die älteste bekannte Religion der Welt. Sie ist der Ursprung des Monotheismus, des Glaubens an den einen Gott.

Folge 4: Die Schätze Lateinamerikas
Lateinamerika ist geprägt von der Begegnung der Alten mit der Neuen Welt. Hier finden sich die Vermächtnisse präkolumbischer Hochkulturen, koloniale Architektur und herrliche Naturschätze. Christopher Clark besucht spanische Kolonialbauten in Havanna und Quito, begibt sich in Palenque und Teotihuacán auf die Spuren früher Hochkulturen, erkundet das Viñales-Tal auf Kuba und den Nationalpark der Galápagos-Inseln.
Höhepunkt eines Besuchs in der kubanischen Hauptstadt Havanna ist eine Fahrt mit einem amerikanischen Straßenkreuzer aus den 1950er-Jahren. Auch Clark nutzt einen dieser Oldtimer, um die Stadt zu besichtigen. Seit die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, wird sie nach und nach aufwendig restauriert.
Kuba ist längst weltweit für seine Musik bekannt. Auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit hat es die Rumba geschafft, entstanden in den Armenvierteln Havannas. Was ist ihr Geheimnis? Rumba wurzelt in der afrikanischen Kultur, enthält aber Elemente des spanischen Flamenco und der Kultur der Antillen. Im Viñales-Tal im Westen findet Clark ein weiteres typisches Beispiel kubanischer Lebensart: Tabak, aus dem die berühmten kubanischen Zigarren gedreht werden.
Im heutigen Mexiko gibt es ein Dutzend Welterbestätten, hier findet man großartige Zeugnisse präkolumbischer Kulturen. Die riesige Stadtanlage Teotihuacán, etwa 50 Kilometer nördöstlich von Mexiko-Stadt gelegen, war in ihrer Blütezeit um 350 mit rund 150.000 Einwohnern die größte Stadt Amerikas und ein bedeutendes kulturelles Zentrum. Die Ruinen von Palenque lagen lange im Dschungel versteckt und wurden dadurch vor Plünderungen bewahrt: ein Glücksfall für Archäologen, denn hier finden sich kunstvoll verzierte Gebäude der Maya.
Auch die mexikanische Küche steht für die Kultur des Landes. Als besonders schützenswert galten der UNESCO die traditionelle gemeinschaftliche Zubereitung der Speisen und die uralten kulinarischen Bräuche.
Weiter geht es nach Süden. Quito, die Hauptstadt Ecuadors, erhielt als erste Stadt überhaupt 1978 den Titel Weltkulturerbe. Die Altstadt auf den Fundamenten einer alten Inka-Siedlung beeindruckt heute mit ihren kolonialen Kunstschätzen. Der Galápagos-Nationalpark 1000 Kilometer vor der südamerikanischen Küste ist ein berühmter Schauplatz der Natur- und Wissenschaftsgeschichte. Hier entwickelte sich eine ganz eigene Tierwelt – deren Beobachtung Charles Darwin zu seiner bahnbrechenden Evolutionstheorie inspirierte.

Folge 5: Die Schätze Europas
Die Sendung beginnt in Venedig – tausend Jahre lang eine mächtige Handelsstadt, wichtige Station auf der Seidenstraße und immer schon Europas Verbindung in den Orient. Hier komponierten einige der einflussreichsten Musiker des Kontinents, hierher pilgerten Maler, Bildhauer und Architekten. Venedig ist jedoch auch ein Beispiel für bedrohtes Kulturerbe. Der Massentourismus vertreibt die Einwohner von ihrer einmaligen Inselwelt, Abgase zerstören Fassaden und Fundamente, Kreuzfahrtschiffe vor dem Canal Grande verursachen gefährliche Bodenerosion. Auch der Vatikan in Rom ist ein singuläres Welterbe, das fortwährend Touristenströme anlockt. Er steht nicht nur für das Christentum, sondern auch für einmalige Kunstwerke.
Der Jakobsweg wurde in den 1990er-Jahren ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Aus ganz Europa münden Teilstrecken in den von Klöstern und Herbergen gesäumten Pilgerweg in Nordspanien. Christopher Clark wandert ein Stück des Weges nach Santiago de Compostela und nimmt dort an einem Pilgergottesdienst teil.
Anschließend geht es zur Seine in Paris, dem meistfotografierten Flussufer der Welt. Entlang der romantischen Seine-Brücken erkundet Clark dieses Weltkulturerbe mit seinen einmaligen Bauten zwischen Notre Dame und Eiffelturm, zwischen Louvre und Madeleine. Clark entdeckt ein bedeutendes "immaterielles Kulturerbe": den Orgelbau. Er schaut einem Orgelbaumeister bei seinem Handwerk über die Schulter und spielt sogar selbst auf dem Instrument.
Auch die Ritterburgen gehören zur Geschichte Europas. Die UNESCO hat die Burgenlandschaft Oberes Mittelrheintal zum Weltkulturerbe erklärt, als "Zeugnis kulturellen Austauschs". Da ist es nur logisch, dass mit der "Völklinger Hütte" ein weiteres, typisch europäisches Ereignis mit weltweiten Folgen geehrt wurde: die Industrialisierung.

Folge 6: Die Schätze Südostasiens
In der letzten Folge der "Welten-Saga" erkundet Christopher Clark den kulturellen Reichtum Südostasiens: Angkor in Kambodscha, die alten Königsstädte Hue in Vietnam und Luang Prabang in Laos. Die Halong-Bucht, die größte Höhle der Welt in Vietnam und die Reisterrassen auf Bali beweisen: Natur und Kultur sind oft eins.
Angkor war einst die größte Stadt der Welt, ihre Ausdehnung entsprach etwa der des heutigen Berlin. Heute sind die Ruinen der Tempelstadt das größte Kulturdenkmal Südostasiens.
Vietnam kann mit mehreren spektakulären Welterbestätten aufwarten. Die Halong-Bucht, eine bizarre Insellandschaft im Golf von Tonking, wurde weltweit zum Inbegriff des Aussteigerparadieses und leidet mittlerweile enorm unter den Auswirkungen des Massentourismus. Die Fischer der "Floating Villages", der schwimmenden Dörfer in der Bucht, scheint das nicht zu stören. Sie erklären Christopher Clark, dass sie ihr traditionelles Leben weiterführen werden wie bisher.
Der Phong Nha-Ke Bang Nationalpark im Zentrum des Landes ist durchzogen von mehr als 300 Tropfsteinhöhlen, manche so groß wie Kathedralen, und unterirdischen Flüssen. Die erst 2009 entdeckte Son-Doong-Höhle soll die größte der Welt sein.
Wie stark der Einfluss Chinas in Vietnam war, zeigt die einstige Kaiserstadt Hue. In ihrem Zentrum befindet sich die Purpur-Stadt, die nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking entworfen wurde. Hue wurde im Vietnamkrieg fast zerstört. Erst seit der Ort 1993 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, konnten viele Gebäude wiederhergestellt werden.
Der Buddhismus prägt den Lebensrhythmus in diesem Teil der Welt, und in Luang Prabang spürt das Moderator Christopher Clark ganz besonders. Einen Tag lang lernt er die Paläste, Klöster und Tempel der Stadt kennen, die über Jahrhunderte die Königsstadt von Laos war, dem "Reich der Millionen Elefanten".
Reis ist das wichtigste Nahrungsmittel Asiens und wird seit Jahrtausenden kultiviert. Beeindruckend sind die Reisterrassen im bergigen Land von Jatiluwih auf der indonesischen Insel Bali. Ihr ausgeklügeltes Bewässerungssystem ist UNESCO-Welterbe.